Die Natur erleben
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Alpencross Stracciatella

Tag 1: 82km – 1300hm

Von Füssen (830m) am Forggensee startend lockt uns schon von weitem der majestetische Anblick vom Schloß Neuschwanstein und Schloß Hohenschwangau. Immer mit leichtem Druck auf den Pedalen schlängeln wir uns in Begleitung des noch ursprünglichen Lechs durch den Naturpark Tirol bis nach Warth. Oberhalb (1540m) vom bekannten Schidorf am Fuße des berüchtigten Schrofenpasses warten die Wirtsleut mit grandiosem Essen und einfachen Zimmern auf uns liebe Alpencrosser.

Tag 2: 57km – 1600hm

Vielleicht entlockt bei dem einen das Morgenpanorama bei der Straßenabfahrt einen strammen Jodler, vielleicht entdeckt einer von euch, auf der Suche nach dem Ursprung des Lechs, seinen Pioniergeist wieder. Auf alle Fälle kratzen wir nach einer gemütlichen Kaffeepause am Passübergang Rauhes Joch (1913m) an der 2000`er Marke. Klappergeräusche von Material und Mensch begleiten uns auf der folgenden Abfahrt nach Dalaas. Lohnende Fotopausen bietet die imposant thronende Silvrettagruppe und unser Nachmittagsanstieg zum Kristbergsattel.

Tag 3: 39km – 2100hm

Bircher Müsli, Marmeladensemmel und a Portion Kaffee geben uns den nötigen Schwung durchs romantische Gagellental hoch zum Schlappiner Joch. Nach anfangs technischer Abfahrt weht uns mit abnehmender Höhe immer mehr die kühle Brise um die Ohren. Mit rauchenden Bremsen kurbeln wir auf abwechslungsreicher Strecke zum weltbekannten Schidorf……. Davos.

Tag 4: 50km – 1400hm

Vom Kurort Davos (1560m) gehts gemütlich durchs Landwassertal „aufi“ nach Mondstein, einem kleinem Dorf mit der höchst gelegenen Brauerei Europas. Grüezi, „wer hat die Trails erfunden“ stupft uns ein Einheimischer grinsend auf die Schulter, nachdem uns der legendäre Grischa Trail mit hohem Suchtpotential in Tiefencastel wieder ausspuckt. BuBu-machen ist heute in Savognin auf 1180m …mal ganz anders.

Tag 5: 35km – 1500hm

Heute stehen zwei Anstiege auf dem Programm. Vormittags gehts im stetigen Wechsel zwischen bergauf und bergab auch „hoppl die hopp“ genannt, hoch zum Ort Sur am traumhaft gelegenen Stausee Marmorera. Die Kugel Stracciatella zum Nachtisch lässt uns den langen fahrbaren Anstieg zum Septimerpass (2300m) a bisserl leichter erscheinen. Spürnasen unter euch können hier oben vielleicht schon den Comer See oder`s leckere Abendessen schon riechen. Die knapp 1000hm Abfahrt zum Schluß dieser Etappe ist vielleicht das Sahnehäubchen auf dem AC Stracciatella.

Tag 6: 90km – 1200hm

Nach der morgendlichen Anzugskontrolle am letzten Tag ist Anfangs a g`schmeidige Körperhaltung gefragt. Weiter im Tal entlang wechselt wir zwischen Schotter und Teer bis Verceia am Lago Mezzola. Nach einem kurzen Schiebestück und einem längeren Anstieg folgen die wohl spektakulärsten 11km dieser Tour vielleicht sogar der Alpen. Diese Strecke bietet ein sensationelles Bikeerlebnis – gleichermaßen mit Fahrspaß und Panorama. Grandiose Ausblicke auf den Comer See, flowige Trails mit spektakulären Tunneldurchfahrten und endlose Kurven. Da erscheint das Finale in Coligo schon fast zur Nebensache.

Tag 7: 280km

Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschieden wir uns vom Comer See und steigen ein zur bestimmt unterhaltsamen Rückfahrt nach Füssen.

Kontakt

Mike

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